Finanzierungsmodell (EcoVillage-Vision)
Ökonomie & Finanzierungsmodell
Für Grundstückskauf, Sanierung der Gebäude und Neubauten sowie die Kultivierung der Freiflächen ist normalerweise en hohes anfängliches Investitionsvolumen zu erwarten, das mit folgenden Finanzierungsmodell realisiert werden kann:
1) 20% Eigenmittel (Eigenkapitalbildung über die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen
2) 20% Förderung für ein ökologisches Gesamtkonzept inkl. Versorgung, Energie, Bau und Erschließung
3) 40% externe Investitionen in baubiologische, gemeinschaftlich genutzte Immobilien und auch Gewerbeimmobilien (Eco Business-Park mit Läden und Büros) durch private Investoren, Investmentgesellschaften, Bausparkassen, Krankenkassen, Wirtschaftsverbände oder Beteiligungsgesellschaften
4) 20% teils zinsgünstige Kredite für Ökoprojekte
Einnahmequellen
Den laufenden Ausgaben von Zinsen, Tilgung, Betriebskosten und Lebenshaltungskosten stehen folgende Einnahmequellen gegenüber:
- Das Gästehaus wird so konzipiert, das ein kostendeckender Betrieb durch Seminargäste, langfristige Vermietungen, Bewohner auf Probe und Urlauber möglich wird.
- Das umfangreiche Wissen von Dorfbewohnern im Bereich Gesundheitswesen und Ökologie wird durch ein großes Seminarangebot nach außen transferiert.
- Ernteland, Gärtnerei und Bioladen werden aufgrund des minimierten Arbeitseinsatzes für Pflege und Ernte der Permakultur- Produkte ebenfalls kostendeckend arbeiten können.
- Das Dorf bietet günstige Voraussetzungen für die Ansiedlung von Gewerbe, Handel und Dienstleistung, die ökologisch oder gesundheitlich orientiert sind. Die Arbeitskräfte dieser betriebe sollen möglichst im Dorf wohnen. Beispiele dafür sind Praxen für Naturheilkunde, Planungsbüros für Energietechnik, Baubiologie und Architektur (Naturbauweise), Holzwerkstätten, Baumärkte etc.- Vollwertrestaurant mit Produkten aus eigenem Anbau.
Das vorliegende Konzept beinhaltet gesundheitliche, soziale und ökologische Aspekte. Dies bringt nicht nur den Bewohnern des Ökodorfes, sondern auch der umliegenden Nachbarschaft viele Vorteile.
Das Dorf wird reges Interesse bei Öffentlichkeit und Medien wecken. Dadurch ergibt sich für die Gemeinde, die da Ökodorf beherbergt, ein starker Imagegewinn und Werbeeffekt.
Dies wirkt sich positiv auf den Fremdenverkehr aus. Neben dem Umsatz, die die Besucher erbringen, liefern auch die im Ökodorf integrierten gewerblichen Betriebe einen Beitrag zur Gewerbesteuer.
Das Dorf bietet bei der Genehmigung von Bebauungsflächen einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Wohnsiedlungen:
Die auf durchgrünten Wohnen und de Reduktion von versiegelten Flächen basierende Siedlungsstruktur schafft zugleich die nach Bauordnung erforderlichen ökologischen Ausgleichsflächen.

